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Was ist das Kernproblem?

Viele Händler stolpern über die feinen Unterschiede zwischen EPS und Giropay, obwohl beide Systeme im deutschen Online-Zahlungsmarkt dieselbe Zielgruppe bedienen. Hier knüpft das ganze Drama – falsche Wahl, verlorene Conversion, frustrierte Kunden.

EPS – das klassische Bank-Overlay

EPS (Electronic Payment Standard) stammt aus dem Österreich-Bankennetz und funktioniert über ein Direktbank-Login. Der Kunde wählt seine Bank, gibt Zugangsdaten ein, die Transaktion wird per Sofortüberweisung bestätigt. Schnell, sicher, aber nur für Konten, die EPS unterstützen.

Giropay – der deutsche Gegenpart

Giropay ist das Pendant aus dem deutschen Bankensektor. Auch hier loggt sich der Käufer in sein Online-Banking ein, doch das System greift auf das Girocard-Netz zurück. Praktisch jede deutsche Bank bietet Giropay, sodass die Abdeckung breiter ist.

Technische Divergenz

EPS nutzt das SEPA-Lastschriftverfahren im Hintergrund, Giropay dagegen ein sofortiges Belastungs-API-Modell. Das bedeutet: EPS-Transaktionen können bis zu einem Werktag brauchen, Giropay-Zahlungen sind quasi in Echtzeit.

Gebühren- und Kostenaspekt

Hier wird es knifflig. EPS-Provider verlangen oft höhere Grundgebühren, weil das Netzwerk kleiner ist. Giropay-Kosten sind meist volumenabhängig, aber bei hohen Umsätzen günstiger. Und ja, die versteckten Service-Charges können die Rechnung sprengen.

Benutzererlebnis (UX)

Der Unterschied spürt man sofort im Checkout. EPS fordert den Kunden auf, seine Bank zu wählen – manchmal nur wenige Optionen, das wirkt einschränkend. Giropay zeigt eine lange Liste, wirkt professionell, doch kann die Auswahl überfordern.

Risiken und Sicherheit

Beide Systeme setzen auf 2-Faktor-Authentifizierung, aber EPS hat den Ruf, etwas konservativer zu sein, weil es aus dem Banken-Umfeld kommt. Giropay ist agiler, jedoch anfälliger für Phishing, wenn der Händler nicht richtig implementiert.

Wie du die Wahl triffst

Schau auf deine Zielgruppe: Wenn du vorwiegend österreichische Kunden hast, ist EPS das klare Ding. Wenn du Deutschland dominierst, greif nach Giropay. Und wenn du international operierst, setze beide Optionen parallel – das erhöht die Erfolgsrate.

Implementierungstipps

Hier ist der Deal: Integriere das Payment-Gateway über eine modulare API, sodass du später den einen Dienst gegen den anderen austauschen kannst. Teste beide Wege im Sandbox-Modus, messe die Conversion-Rate, dann entscheide.

Ein letzter Hinweis

Vergiss nicht, die rechtlichen Vorgaben zu prüfen – Datenschutz, PSD2, und die eigenen AGB. Und hier noch ein nützlicher Link, der tiefer ins Thema einsteigt: https://epswetten.com/articles/eps-giropay-unterschied/.

Action

Setz sofort ein A/B-Test auf, vergleiche EPS- und Giropay-Flows, und schalte den Gewinner live – kein Zögern mehr.